Alves Katja (CH)
Themen: Humor, Fantasie, authentischer Kinderalltag, Fussball, Freundschaft.
Geboren in Coimbra, Portugal, und aufgewachsen in der Schweiz, arbeitete Katja Alves als Buchhändlerin, Konzertveranstalterin, Journalistin, Kolumnistin, Spielerfinderin, Inputerin und Rundfunkredakteurin. Für Radio SRF schreibt sie regelmässig Hörspiele. Heute ist sie hauptsächlich als Kinderbuchautorin, Lektorin und Mentorin tätig. Sie schreibt Theater, Hörspiele, Vorlesegeschichten und Kinderromane. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Katja Alves lebt mit ihrer Familie in Zürich.
Ablauf Lesung
Die Lesungen sind sehr abwechslungsreich und interaktiv. Die Kinder werden mit Rollenspielen, Bewegungsinputs, Geräuschen und witzigen Tests stark mit einbezogen. Auf Wunsch erhalten die Lehrpersonen passende Inputs für Schreibanlässe.
Werke
- «Der beste Fussballer aller Zeiten - Die Wahrheit ist nichts für Feiglinge», Harper Collins, ab 10 J.
- «Frau Rose bleibt, ob Lizzy will oder nicht - Harper Collins, ab 10 J.
- « Elsie und das Karibu», Beltz und Gelberg, ab 10 J.
- «Katastrofabelhafte Sommerferien - Magellan Verlag, ab 10 J.
- «Katastrofabelhafte Sommerferien - Magellan Verlag, ab 9 J.
- «Das goldene BMX», da Bux, ab 10 J.
- «Mafalda mittendrin - Zwei Mäuse auf der Flucht» (4 Bände) Magellan Verlag, ab 7 J.
- «Der Muffin-Club» – 10 Bände, Arena Verlag, ab 9 J.
- «Die kleine Eulenhexe», Abenteuergeschichten, ab 6 J.
- «Gian und Giachen und der Platzhirsch vom Lärchenwald» NordSüd, ab 5 J.
- «Heidi und die verschwundenen Geissen» NordSüd, ab 5 J.
Leseprobe aus «Frau Rose bleibt, ob Lizzy will oder nicht
Hallo, Papa!
Ich bin‘s, Lizzy, deine Tochter … Ich wollte dir bloss sagen …also Mama hat dich ja angerufen. Keine Ahnung, wie das gehen soll, weil du ja tot bist. Aber falls du so ganz zufällig trotzdem am Telefon warst und gehört hast, was sie dir erzählt hat …Lizzy schluckt.… du weisst schon, dass all unsere Übernachtungsgäste weggelaufen sind, also daran bin ich ein bisschen schuld. Also genau genommen sogar ziemlich viel. Aber ich wollte Mama damit keinen Kummer machen. Wirklich nicht. Ich habe die Gäste bloss vertrieben, damit ich mein Zimmer nicht mit Maxi teilen muss. Findest du das nicht auch ungerecht? Und eigentlich ist es ja auch nicht mein Problem, wenn sich die Leute vor meiner Ratte Filibert fürchten oder total rumzicken, nur weil sie in einer Kammer ohne Fenster übernachten sollen. Ich habe auch schon in meiner Kammer geschlafen und fand es sogar total lustig, und Filibert auch. Aber es ist schon okay, wenn ich ab und zu in Maxis Zimmerschlafe. Ich werde von jetzt an niemanden mehr vertreiben. Das wollte ich dir sagen, damit du das weisst, falls Mama dich wieder anruft. Und es ist auch nicht nötig, dass wir in den Norden ziehen. Vielleicht kannst du Mama das ja klarmachen. Keine Ahnung wie. Aber dir fällt schon was ein. Ab jetzt sorge ich dafür, dass bei uns alles super läuft. Versprochen. Tschüss, Papa! Lizzy, warum bist du in der Küche? «Lizzy hat Mama nicht gehört.» Und was machst du mit meinem Handy? «Lizzy drückt den roten Knopf, um das Telefonat zu beenden.» Nichts, ich dachte nur, es habe jemand angerufen«, behauptet sie schnell.» Mitten in der Nacht? Oje, dann habe ich das Handy nicht auf stumm geschaltet«, seufzt Mama. »Kann sein.« Lizzy gähnt.» Vielleicht hat sich jemand verwählt. Komm, wir gehen schlafen, Lizzy. «Als Lizzy wieder im Bett liegt, fasst sie einen Entschluss: Morgen muss sie Frau Rose unbedingt dazu bringen, bei ihnen zu bleiben, und zwar so lange, bis Mama wieder mehr Arbeit hat.
Unterrichtsmaterialien / Links
Stadtzürcher Schulklassen: Das kostenlose Kontingent ist ausgeschöpft. Anmeldungen sind weiterhin möglich, die Finanzierung erfolgt jedoch über das Globalbudget.