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Lenz

nach der Erzählung von Georg Büchner
Regie: Werner Düggelin
Bühne: Raimund Bauer
Kostüme: Sabrina Bosshard
Mit: André Jung, Jan Bluthardt, Jirka Zett

Ein junger Mann wandert durchs Gebirge. Der Nebel, die Kälte und Nässe greifen ihn an. Raum und Zeit beginnen sich aufzulösen zwischen Traum und Wachen. Eine grosse Angst besetzt ihn. Und doch – wenn dieser später zu einem verstorbenen Kind sagt: «Steh auf und wandle …», so lässt nicht schlichter Wahn ihn glauben, dass es geschehen wird, sondern die Absolutheit seines Glaubens. Er glaubt, wie er zuvor geliebt hat. Die posthum erschienene und als Fragment erhaltene Erzählung «Lenz» schreibt Georg Büchner ausgehend von einem Bericht des Sozialreformers und Pfarrers Johann Friedrich Oberlin, bei dem der schon damals bekannte Sturm-und-Drang-Schriftsteller Jakob Michael Reinhold Lenz (1751–1792) einige Zeit wohnte.

Der Schweizer Regisseur Werner Düggelin zeigt mit seiner Bearbeitung am Schauspielhaus, wo er 1956 erstmals inszenierte, seine mittlerweile 53. Regiearbeit. Zuletzt waren von ihm «Glückliche Tage» von Samuel Beckett und «Texte von Jacques Brel» im Schiffbau zu sehen.

Bezug Lehrplan 21
Auseinandersetzung mit literarischen Texten (D.6.A.1)
Literarische Texte: Beschaffenheit und Wirkung (D.6.C.1)


Veranstaltungsort
Schauspielhaus Zürich Schiffbau, Box
Schiffbaustr. 4, 8005 Zürich
Zielpublikum
3. Sekundarklasse, Berufsvorbereitungsjahr, Mittel-, Berufs(fach)schule
Dauer
0:50
Preis
15.–pro Person
exkl. ZVV für Mittel- und Berufs(fach)schulen
Anmeldung

Schulklassen der Volksschule Stadt Zürich können Vorstellungen kostenlos besuchen. Daten dieses Angebotes finden Sie über «Mein Intranet VSZ», Schulkultur-Anmeldeplattform.