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Winterthur

Öffentliches WC

Nur ein paar Schritte ausserhalb ihres Schulareals sind die 3. Klässler von Martina Uehli auf ein architektonisches Kleinod aus den 1950er Jahren gestossen, das sofort ihr Interesse und ihre Neugierde geweckt hat: das inzwischen stillgelegte, aber unter Denkmalschutz stehende WC-Häuschen am Reitweg.

«Es hat ein Flachdach und an den Aussenwänden viele Quadrate.»

«Direkt unter dem Dach hat es ein Lochmuster, das rundherum ums Häuschen führt.»

«Eine Lampe und zwei Türen mit je einem kaum mehr sichtbaren Zeichen für Mann und Frau drauf.»

«Wenn man dringend aufs WC musste, konnte man durch eine der Türen gehen.»

«Wenn das Häuschen ein Tier wäre: Ein Tiger? Ein Elefant? Oder sogar ein Drache? Nein, ein Stinktier natürlich!.»

«Ein bisschen unfarbig ist das Ganze schon.»

Viele Muster! Kaum mehr sichtbare Mann- und Frau-Zeichen! Farblos! Die Themen für den Winterthurer Vespa-Jet-Beitrag sind offensichtlich: Das WC-Häuschen braucht neue Töggel und zwar viele und in den momentanen Lieblingsfarben der Kinder. Das Tiefbauamt und die Denkmalpflege geben grünes Licht für die geplante Aufkleber-Aktion und die 3. Klässler schenken der Stadt Winterthur ein buntes Kunst-und-Bau-Projekt und dem Häuschen neue Aufmerksamkeit.

Vespa-Jet

Eine wendige Vespa tourt kreuz und quer durch den Kanton Zürich. Schulklassen untersuchen die Umgebung ihres Schulhauses und entwickeln zusammen mit dem Künstler Hanswalter Graf eine kleine Intervention. Für die Realisierung werden die lokalen Begebenheiten mit einbezogen.