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Altikon

Wasserreservoir

Altikon ist so klein, dass ein paar Schritte weg vom Schulhaus genügen, um bereits in der offenen Landschaft zu stehen. Die Grundstufenklasse von Renata Siegrist hat diese paar Schritte unternommen, sich die Hülle des gemeindeeigenen Wasserreservoirs am Dorfrand genauer angeschaut und festgestellt: «Das sieht ja aus wie eine richtiges Gesicht mit grossen Fenster-Augen, langgezogenem Eingangstür-Mund und ziemlich wilden Haaren aus Bäumen und Büschen!»

«Über der Tür steht die Zahl 1909. Es ist das Geburtsjahr des Reservoirs.»

«Eine steile Steintreppe führt rechts hinauf, direkt aufs Flachdach.»

«Es könnte auch ein Tresor sein oder ein Gefängnis. Als Tier wäre es eine Schildkröte, die sich halb im Hügel verkrochen hat.»

«Für Altikon ist das ein wichtiges Gebäude, wegen dem Wasser.»

«Einige von uns haben ein Knacken aus dem Innern gehört, andere das Rauschen von Wasser.»

«Durch die beiden Fensteraugen haben wir hineingerufen und ein Echo gehört.»

«Gesicht, Augen, Mund, Haare, Geburtsjahr: Geben wir dem Wasserwesen doch auch noch eine Stimme!» Die Idee mit der Sprechblase lag bald mal auf dem Tisch und die Klasse hat sie mit wilden Inhalten und Geschichten gefüllt – zeichnerisch natürlich, denn die Grundstufenschüler können ja noch gar nicht schreiben. Und das Besondere an der über 2 Meter langen Sprechblase: Sie kann mit immer neuen Inhalten gefüllt und immer wieder neu mit Kabelbindern für ein paar Tage am Reservoir oder an einem anderen Ort im Dorf befestigt werden.

Vespa-Jet

Eine wendige Vespa tourt kreuz und quer durch den Kanton Zürich. Schulklassen untersuchen die Umgebung ihres Schulhauses und entwickeln zusammen mit dem Künstler Hanswalter Graf eine kleine Intervention. Für die Realisierung werden die lokalen Begebenheiten mit einbezogen.