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Zürich

«Weil es bei unserer Begehung Anfang März so furchtbar kalt war, haben wir dieses Haus ausgesucht. Es steht direkt um die Ecke und wir waren deshalb so schnell wie möglich wieder im warmen Schulzimmer zurück.» So logisch und einfach ist das manchmal, wenn die Vespa-Jet-Piloten unterwegs sind: Die fünf bis sieben Jährigen der Grundschulklasse Kornhaus von Andreas Kieser und Serenella Riedi haben sich das Gebäude der Walter Looser AG,  Bronzeteile und Gleitlager trotzdem ganz genau angeschaut und dabei festgestellt:

«Das Haus ist hoch, gross, schmutzig, rötlich und gefällt uns nicht besonders.»

«Die Laderampe fällt sofort auf. So etwas hat es nicht bei allen Häusern.
Die liefern von hier aus Bronzeteile und Schmiermittel in die ganze Schweiz
und sogar nach Europa.»

«Wir hören von aussen Maschinen-, Metall- und Holzgeräusche.
Es riecht nach Holzpaletten und Schmieröl.»

«Uns erinnert das grosse, plumpe Haus an einen Elefanten im Stadtdschungel.»

Aus der Idee des Elefanten heraus ist dann auch von den Kindern gemeinsam das Geschenk für die Looser AG entwickelt worden: zwei kleine Elefanten-Maskottchen aus lauter Looser-Teilchen, welche in der Firma nun vom Schreibpult zur Kaffeemaschine, von der Werkbank zum Gabelstapler oder vom Besprechungstisch zum Kleiderständer wandern werden. Immer unterwegs als zwei kleine Souvenirs an die Grundstufen-Kinder aus der Nachbarschaft.

Vespa-Jet

Eine wendige Vespa tourt kreuz und quer durch den Kanton Zürich. Schulklassen untersuchen die Umgebung ihres Schulhauses und entwickeln zusammen mit dem Künstler Hanswalter Graf eine kleine Intervention. Für die Realisierung werden die lokalen Begebenheiten mit einbezogen.