www.schuleundkultur.zh.ch

Oberrieden

Die 6. Klässler von Michaela Moreton aus der Primarschule Pünt haben für ihre Untersuchungen das benachbarte Wohnheim für Körperbehinderte «Bärenmoos» ausgesucht:

«Wir haben uns dafür entschieden, weil wir einige der Bewohner immer am Schulhaus vorbeigehen sehen und sie sehr nett sind.»

«Wir denken, sie hätten Freude, wenn wir etwas für sie machen würden.»

«Und wir haben festgestellt, dass die Bärenmoos-Häuser viele Metallteile angebaut haben: Vordächer, Stützen, Balkone, Geländer.»


Aus diesen beiden Hauptüberlegungen ist folgende Idee abgeleitet worden:

1. Jedes Kind skizziert seinen privaten Lieblingsort des Schulhauses Pünt und erklärt in einem kurzen Satz die Geschichte dazu. Zum Beispiel:  «An dieses Gitter spielen wir manchmal mit dem Fussball.» / «Spielkiste: Ich springe jede Pause darüber.» / «Ich mag die Lüftung, weil sie so warm ist.» / «Dieses Schild regt mich jede Pause auf.» / «Fussballtor, rechtes Lattenkreuz: Dort schiesse ich am liebsten ein.» / «Ich sitze manchmal auf dem Pfosten und schwatze mit meiner Freundin.»

2. Alle Bilder werden auf eine wetterfeste Platte gedruckt und mit einem starken Magnet bestückt.

3. Die Schulhausgeschichten der 6.Klässler sind nun an immer wieder austauschbaren Standorten mit dem Bärenmoos verbunden.

4. Aus der Freundschaft der Bewohner wird so auch eine Art Architektur-Freundschaft.

Vespa-Jet

Eine wendige Vespa tourt kreuz und quer durch den Kanton Zürich. Schulklassen untersuchen die Umgebung ihres Schulhauses und entwickeln zusammen mit dem Künstler Hanswalter Graf eine kleine Intervention. Für die Realisierung werden die lokalen Begebenheiten mit einbezogen.