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Ebertswil

Die 3./4. Klässler von Käthi von Wartburg aus Ebertswil waren die Startpiloten von Vespa-Jet. Sie haben für ihre Beobachtungen das «Wohnhuus Meilihof» für Behinderte ausgesucht:

«Es riecht nach Gülle, Kuchen, Kühe, Holz. Kaffee, Milch, Blumen, Teer, Natur, Metall, Tee, Leim, Gras.»

«Man hört: Stimmen, Autos, Traktor, Baumaschinen, eine Säge, Wind in Bäumen, Schritte, Flugzeug, Landmaschinen, Bächlein, Vögel.»

«Dieses Haus ist gross und aus grauem Holz gestreift, hat viel Glas. Als Tier wäre es möglicherweise ein waagrechtes Zebra.»

In den Beobachtungen hat sich die Fassade aus Holzlatten als zentrales Element hervorgetan. Was die Kinder mit ihren Kleidern an der Fassade des Meilihofs experimentell ausgetestet haben, kann nun mit einem 12 m langen Stoffband (in den Lieblingsfarben der Klasse) von jedermann versucht werden: immer wieder neue Muster, Strukturen und Bilder zwischen die Latten der Holzfassade stopfen.

Vespa-Jet

Eine wendige Vespa tourt kreuz und quer durch den Kanton Zürich. Schulklassen untersuchen die Umgebung ihres Schulhauses und entwickeln zusammen mit dem Künstler Hanswalter Graf eine kleine Intervention. Für die Realisierung werden die lokalen Begebenheiten mit einbezogen.